Andreas Kunstein
10 Epigramme (1991/1996/2016)
für Akkordeon


Andreas Kunstein, 1967 in Brühl geboren, studierte bis 1992 an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf Geschichte und Philosophie. Während dieser Zeit nahm er Kompositionsunterricht bei David P. Graham und Ratko Delorko. Es folgte von 1992 bis 1998 ein Kompositionsstudium bei Wolfgang Hufschmidt an der Folkwang-Hochschule in Essen (heute: Folkwang-Universität der Künste) und von 1998 bis 2002 an der Musikhochschule in Rotterdam bei Peter-Jan Wagemans und Klaas de Vries. Er nahm auch an Meisterkursen bei Manfred Trojahn, Edisson Denissow und George Crumb teil.

1998 war Andreas Kunstein Stipendiat der Otmar Alt-Stiftung und 2003 des Kulturfonds Foundation für das Künstlerhaus Lukas.

Die unter dem gemeinsamen Werktitel Epigramme entstandenen Stücke nehmen in Kunsteins Schaffen eine zentrale Position ein. Nach den 1992 ursprünglich für Kinderklavier komponierten kurzen Stücken, die der Komponist einem der wichtigsten Protagonisten dieses Instruments, dem Düsseldorfer Bernd Wiesemann (1938-2015) widmete, entwarf er Fassungen für andere Tasteninstrumente wie Klavier und Orgel, aber auch für kammermusikalische Besetzungen wie Streichquartett und Bläserquintett. Die 1998 bzw. 2000 entstandene Version 13 Epigramme für Orchester war 2000 für den Nederlandse Prijs voor Jonge Componisten nominiert.

Die Bearbeitung der 10 Epigramme für Akkordeon einschließlich der Registrierungsvorschläge machte 2013 der Akkordeonist Marko Kassl in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten. Marko Kassl spielte auch 19. Januar 2014 die Uraufführung im Neuen Museum in Nürnberg bei einem Konzert der „Pegnitzschäfer-Klangkonzepte“.

Von den Versionen für Kinderklavier bzw. Klavier existieren Einspielungen von Bernd Wiesemann bzw. Ratko Delorko.

ISMN: 979-0-50010-106-2
16 Seiten
Preis: € 15
© 2017

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