Christoph J. Keller
Landschaftsbilder (1995)

Die Landschaftsbilder für Akkordeon sind im Sommer 1995 entstanden. Dieser Zyklus aus sieben verschiedenen Sätzen beginnt und endet mit dem Lied des Mondes, so daß sich ein Tageskreis schließt: Nacht – Morgen – Mittag – Abend – Nacht. Im Licht dieser durch die Musik nachempfundenen Tageszeiten spiegeln sich die Stimmungen der anderen Bilder. Kraft und Ruhe dieser Komposition kommen am besten zur Geltung, wenn die Landschaftsbilder als Zyklus vorgetragen werden. Da jeder Satz musikalisch in sich abgeschlossen ist, können aber auch einzelne Bilder im Konzert wiedergegeben werden.

Die Vortragsbezeichnungen des Komponisten sind sehr genau und ausgesprochen hilfreich für die Interpretation. Bei dreistimmigen Akkorden im Diskant (Lied des Mondes, Morgenrot und Abendglocken) sollten die beiden Oberstimmen legato gespielt werden. Eine sensible Abstufung der Dynamik unterstreicht den expressiven Charakter der Komposition.

Die Landschaftsbilder wurden von Ute Pukropski am 1. Juni 1997 in Oldenburg up Denkers Deel in der Konzertreihe „Späne" uraufgeführt.


ISMN: M-50010-057-7
20 Seiten
fPreis: € 9
© 2001